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Der Mühlenrundweg

Urige Bauten mit einer fast mystischen Aura sind die hölzernen Bockwindmühlen, von denen in Oderwitz bis heute noch drei erhalten wurden. Gästen erzählt man gern romantische Geschichten über die eigentümlichen Gesellen.
Bahnhof Oberoderwitz: Laufen Sie die kleine Hauptstraße geradeaus bis Sie zur großen Hauptstraße (B 96) gelangen. Nachdem Sie die Hauptstraße überquert haben, gehen Sie auf dieser ein Stück nach links und biegen nach wenigen Metern in die kleine Straße Am Viadukt ein. Überqueren Sie den Dorfbach.

Unter dem Viadukt hindurch erreichen Sie über die Straße An der Gärtnerei die Hintere Dorfstraße. Hier treffen Sie auf den gut markierten Mühlenweg (grünes Mühlensymbol), an dem Sie sich von nun an orientieren können. Der Weg führt vorbei an der Jugendherberge „Schloss Oderwitz“. Danach geht es entlang der Alten Lindenallee zur Birkmühle: Über 150 Jahre lang mahlten die knarrenden Mühlräder der um 1800 erbauten Mühle das Getreide. Meinte es der Wind gut, wurden durchschnittlich zehn Zentner pro Tag gemahlen. 1974 wurde die Mühle stillgelegt. Heute kümmern sich Besitzer und Verein mit viel Liebe um den Erhalt des Denkmals. Bei den Führungen durch die Mühle können Sie einen Blick in die Kornkammer, das Müllerstübchen und den Fahrstuhl werfen. Der Weg vom Korn zum Mehl wird Ihnen dabei ebenso erklärt wie der Ursprung der Redewendung „etwas abstauben“.
Folgen Sie nun weiter dem Mühlenweg bis Sie, vorbei an der Kiesgrube, wieder zurück ins Dorf und damit zur Berndtmühle gelangen: Sie ist die älteste noch erhaltene Bockwindmühle in Oderwitz und wurde 1787 errichtet. Insgesamt sechs Mal wechselten ihre Besitzer bis zum 2. Weltkrieg. Lange Zeit führte eine Familie Berndt den Mühlbetrieb, daher der Name. Mitte des 20. Jahrhunderts entschied sich der damalige Müller für eine Kombination aus Elektro- und Windantrieb. War es windstill in Oderwitz, mahlten die Mühlräder trotzdem
An der Berndtmühle können Sie auf dem zweiten Mühlenweg (blaues Mühlensymbol) in Richtung Touristinformation/ Wetterkabinett gehen. Oder Sie kehren über den Schulberg und die Dorfstraße bis zur Straße Am Viadukt wieder zum Bahnhof Oberoderwitz zurück.
 

Alle Fakten im Überblick

Anreiseempfehlung
Start- und Endpunkt der Tour: Bahnhof Oberoderwitz

Route
Dauer: ca. 1,5 h, Länge: ca. 4 km, Profil: wenig befahrene Dorfstraße, Wanderwege, nur leichte Steigungen

Wildgehege an der Birkmühle
Hier lebt eine Hirschfamilie der Art Damwild, die auch gern gefüttert werden kann. Kein Streichelzoo.

Birkmühle
Empfehlung: Besichtigung am Abend mit einem deftigen Mülleressen! Seit 2008 befindet sich hier auch ein Standesamt.
Birkmühlstraße 12, 02791 Oderwitz , Tel. / Fax 035842 26560,
»www.birkmuehle.de , Besichtigung mit Führung: Do – Mo 12–17 Uhr, außerdem nach Anmeldung,
Erwachsene: 2,50 €, Kinder: 1 €, Gruppenpreise ab 10 Personen

Berndtmühle
Eine Besichtigung der Mühle ist nach Vereinbarung möglich.
Kontakt: Herr Möller, Tel. 035842 29164

Gasthaus Birkmühle
Hier serviert Ihnen der Wirt gutbürgerliche Küche sowie Wildspezialitäten.
Birkmühlstraße 12, 02791 Oderwitz , Tel. / Fax 035842 26560,
»www.birkmuehle.de , November – März: Do und Fr ab 14 Uhr,
Sa und So ab 11.30 Uhr, April – Oktober: Do bis Mo ab 11.30 Uhr
Andere Öffnungszeiten sind nach Vereinbarung gern möglich!