Feinste Sandstrände und glasklares Wasser machen den Halbendorfer See zu einem der beliebtesten Anlaufpunkte für Badelustige und Erholungssuchende. Bestens erschlossen, doch keineswegs überlaufen: Ein erfrischender Geheimtipp nahe Weißwasser.
Zwei Kilometer lang, 400 Meter breit und bis zu 26 Meter tief – der ehemalige Braunkohle-Tagebau „Trebendorfer Felder“ legte bis Anfang der 70er Jahre den Grundstein für eines der schönsten Lausitzer Gewässer, den Halbendorfer See. Anfang der 80er Jahre touristisch erschlossen, konnte 1982 der erste Badestrand der Öffentlichkeit übergeben werden. Seit dieser Zeit entwickelte sich ein Naherholungsgebiet, das in der Region Weißwasser/Bad Muskau bis heute seinesgleichen sucht. Ob für FKK-Liebhaber am Südufer oder die Anhänger des textilen Bade- und Campingspaßes am Nordufer, der Halbendorfer See bietet auf und abseits seiner 80 Hektar großen Wasserfläche eine Vielzahl von Freizeitangeboten. Boote, Wassertreter, Riesenwasserrutsche sowie sportliche Herausforderungen, von Minigolf bis zu einem 5,6 Kilometer langen Trimm-Dich-Pfad, versüßen nicht nur heiße Sommertage. Selbst der Gott des Wassers zeigt sich begeistert, feiert mit seinem Gefolge jährlich am dritten Juliwochenende hier sein Neptunfest.
Mit dem Rad rund um Weißwasser
In der Naturschutzstation Braunsteich in Weißwasser beginnt die 35 Kilometer lange Tour „Rund um Weißwasser“ hinein in den Geopark Muskauer Faltenbogen. Ob als gemütliche Tagestour mit Stopps am Halbendorfer See, dem Rhododendrenpark Kromlau, Bad Muskau und der Waldeisenbahn, oder als Startpunkt einer Radtour hinein ins Herz der Lausitz, Möglichkeiten gibt es mit dem Froschradweg und dem Fürst-Pückler-Weg in der Nähe viele.
Alle Fakten im Überblick
Anreiseempfehlung nächster Bahnhof: Bahnhof Weißwasser (für die Radtour) nächste Haltestelle: Halbendorf b Weißwasser Badesee (für den Ausflug zum See)