Teilnehmer an ZVON-Mobilitätsstudie: Autogeprägt, mit häufiger Nutzung von Einzelfahrscheinen und Deutschland-Ticket

Von Oktober 2025 bis Januar 2026 hat das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH im Auftrag des ehemaligen Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) Menschen im Altkreis Bautzen und Landkreis Görlitz zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt. Insgesamt nahmen rund 5.000 Personen aus circa 3.000 Haushalten teil.

Der erste Erhebungszeitraum durch infas, auf Basis einer Zufallsauswahl aus einer Einwohnermeldestichprobe, dauerte vom 27. Oktober bis 14. Dezember 2025. Im Januar 2026 wurde noch einmal nacherhoben. Die Rücklaufquote lag insgesamt bei 8,4 %. Die Beteiligung im Haushalt war auch für jüngere Personen unter 18 Jahren, und sowohl telefonisch als auch online, möglich.

Der Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen (ZVVO), Nachfolger von ZVON und ZVOE, verwendet die Ergebnisse nun u.a. für die gesetzlich verpflichtende Fortschreibung des Nahverkehrsplanes für das ZVON-Tarifgebiet. Es handelt sich bei diesen Ergebnissen um den „infas-Teil“ der Erhebungen im ZVON-Tarifgebiet. Der ZVON hatte von August 2025 bis Februar 2026 (mit Unterbrechungen) zusätzlich in den Fahrzeugen Fahrgäste zählen lassen. Beauftragt war damit die MOTUS Verkehr und Planung GmbH, deren Ergebnisbericht im August 2026 erwartet wird.

Pressemitteilung vom 16. Juli 2026 lesen.

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