Geschichte

Der Jüdische Friedhof in Görlitz

Wandeln Sie mit Historikerin Ines Haaser auf den Spuren jüdischen Lebens in Görlitz und besuchen Sie den jüdischen Friedhof.

Erst im Jahre 1847 war in der preußischen Oberlausitz das Gesetz über die »Gleichberechtigung der jüdischen Untertanen« verkündet worden. Auch in Görlitz setzte daraufhin ein reger Zustrom von jüdischen Bürgern ein, nachdem seit 1395 kein Jude mehr dauerhaft in Görlitz ansässig gewesen war. Um 1900 gehörten etwa 600 Bürger der jüdischen Gemeinde an. Die neuen jüdischen Görlitzer Bürger, obwohl sie nur 1 % der Bevölkerung ausmachten, leisteten einen großen Beitrag zum politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Bereits 1849 erwarb die jüdische Gemeinde das Grundstück an der Biesnitzer Straße, auf dem sich auch heute noch der jüdische Friedhof befindet. Zahlreiche Grabmale und Steine erzählen von Görlitzer Geschäftsleuten, Wissenschaftlern und einfachen Leuten.

Treffpunkt ist am Eingang des Jüdischen Friedhofs an der Biesnitzer Straße 37. Eintritt normal 8 €, 6 € ermäßigt.
Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.
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Informationen

21.07.2024 16:00 - 16:00
Jüdischer Friedhof Görlitz

Weitere Termine
Mai
12.05.2024 – 16:00
Juli
21.07.2024 – 16:00

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