Vortrag

"Die musikalische Dimension des Jakob Böhme-Bundes (1920-1924)"

Die Ehefrau des Gründers Fritz Neumann-Hegenberg, Hildegard von Lyncker-Hegenberg, war Musikerin. Er selbst malte nach Musik. Bedeutende Musiker waren geistige Schüler von Joseph Anton Schneiderfranken.
Felix von Weingartner war zur Zeit des Jakob-Böhme-Bundes der bekannteste Dirigent im deutschsprachigen Raum und Eugen d‘ Albert, Schüler von Franz Liszt, galt dort zur Jahrhundertwende als der größte Komponist seiner Zeit und war schon als Kind als herausragender Pianist bekannt. Die Zusammengehörigkeit im Mysterium der Menschwerdung Gottes war ein zentrales theologisches Tema mit dem sich Egon Wellesz als
Byzantinist und Musikologe lange Zeit auseinandergesetzt hat und er transkribierte als erster die mittelalterliche byzantinische Notenschrift.
Bei der ersten Ausstellung des Jakob-Böhme-Bundes 1921 trug H. H. Stuckenschmit über „Das Problem der neuen Musik” vor. Sowohl Stuckenschmidt als auch Wellecz standen in enger Verbindung zu Arnold Schönberg.

von und mit Jan Korthäuer (Hannover),
Klaus Weingarten (Hannover)
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Informationen

17.08.2024 10:30 - 10:30
Gleis 1 - KulTourPunkt

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