Ausstellung

Erzsébet und Heinz Ferbert: "Begegnungen der besonderen ART"

Vernissage an einem Donnerstag, den 21. März, 19 Uhr:

Wenn Erzsébet und Heinz Ferbert als Duo arbeiten, dann entsteht eine ganz besondere ART. Beide nutzen für ihre Kunst asiatische Techniken. Entweder formt Heinz F. stark abstrahierte menschliche Wesen, die seine Frau danach weiter bearbeitet, oder Erzsébet F. rollt zuerst ihre Tonplatten aus und formt sie zu flachen Schalen, die er wiederum mit chinesischen Schriftzeichen verziert. Ihre Arbeiten ergänzen einander und kontrastieren zugleich.
Erzsébet brennt Raku-Keramik, Heinz kombiniert asiatische Schriftzeichen, und beide treffen sich somit in einer besonderen künstlerischen Begegnung. So entstehen Gebrauchs- aber auch funktionslose keramische Objekte. Im eigenen Garten wird der mit der Technik des Rauchbrandes bearbeitete Ton in einem speziellen Raku-Ofen gebrannt. Erzsébet nutzt zahlreiche Varianten der Raku-Technik, die einst aus Korea nach Japan kam und ursprünglich eng mit dem Buddhismus verbunden ist, als Sinnbild für „stille Freude und Wohlgefühl“. Diese Keramik, in Form besonders gestalteter Vasen fand bei Tee-Zeremonien als „chabana“, einem rituellen Blumenarrangement und Blumenopfer, ihre zeremonielle Verwendung. Seit den 1940er Jahren wurde diese Technik auch in Europa bekannt. Spezielle Glasuren lassen mittels Temperaturschock und Sauerstoffentzug typische schwarze Raku-Effekte entstehen – filigrane Risse an der Oberfläche des Keramikkörpers. Sie erzeugen die sogenannte Krakelee- Optik, wobei ein Schwarz-Weiß-Effekt dominiert. Heinz F. bezieht daraus auch Inspirationen für seine druckgrafischen Blätter. Der somit gesteuerte Zufall ist ein wichtiger Bestandteil in den plastischen und flächigen Arbeiten von Erzsébet und Heinz Ferbert. Die geometrischen Grundformen wie Kugel oder Würfel finden dabei, neben auch flachen Schalenformen, variantenreiche Anwendung, ebenso farbliche Nuancierungen aus dem "Repertiore Mohnblume“, die sich ebenso spannungsvoll wie ausgewogen mit den rot-schwarzen Druckgrafiken Heinz Ferberts zu einer „Begegnung der besonderen ART“ ergänzen. Die Vernissage, die diesmal an einem Donnerstag(!) stattfindet, dem 21. März um 19 Uhr, wird musikalisch umrahmt mit den traditionellen Klängen chinesischer Originalinstrumente, dargeboten von Jianguo Lu aus Leipzig. Bis zum 26. Mai ist die Ausstellung immer Di bis Fr von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet.
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22.05.2024 23:48 - 23:48
Galerie Kunstlade

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