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Sehenswertes in und um Bogatynia

Die heutige Bergbaustadt Bogatynia entstand um 1260 als Lausitzer Dorf. Die zahlreichen bis heute erhaltenen Umgebindehäuser sind gemeinsames und verbindendes Element des Dreiländerecks. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war das damalige Reichenau ein industrialisiertes Dorf, dessen Bewohner vor allem von der Weberei lebten. Seit 1945 ist der Ort eine polnische Stadt, die im Jahr 1947 ihren heutigen Namen erhielt.

Zittauer Allee (Aleja Żytawska) – Das Juwel der Innenstadt

Die ehemalige Waryński-Straße wurde während der Flut 2010 fast vollständig zerstört. Nach der Renovierung, die unter anderem die Rekonstruktion der Straßen, der Bürgersteige sowie „die kleine Architektur“ umfasste, wurde Aleja Żytawska zu einem wunderschönen Ort, der die Innenstadt schmückt. Am repräsentativsten ist das modellhaft restaurierte „Haus des Uhrmachers” („Dom Zegarmistrza“), in dem sowohl die Bewohner der Stadt und der Gemeinde von Bogatynia als auch Besucher ihre Freizeit in einer großartigen Atmosphäre verbringen und dabei leckere Gerichte genießen können.

Land der Umgebindehäuser

Bogatynia ist ein einmaliger Ort auf der Architekturkarte Polens. Das Stadtmarkenzeichen ist zweifellos der Komplex der Umgebindehäuser, auch Lausitzer Komplex genannt. Diese Bauart verknüpft die Vorteile der slawischen Blockkonstruktion und der Flechtwerkwand – Technik, die aus Deutschland übernommen wurde. Typisch für Flechtwerk- und Blockhäuser sind hölzerne Rundbögen. Sie passen sich der Blockstube an und tragen oft das Gewicht des gesamten Obergeschosses bzw. Dachs. Viele von den Gebäuden verfügen auch über dekorative Elemente, z.B. Türportale, Fensterbänder oder verzierte Säulen.

Braunkohlebergbau Turów

Der Braunkohlebergbau ist eine der größten und wichtigsten Industriebetriebe in diesem Teil Niederschlesiens. Die Haupttätigkeit der Braunkohlegrube Turów ist die Gewinnung und Verarbeitung von Braunkohle sowie Begleitressourcen. Der über 100 Jahre alte Betrieb verbindet Tradition und Moderne. Die Jahresproduktion beträgt rund 8 Millionen Tonnen Kohle. Das Gebiet ist 2487 ha groß.

Kraftwerk Turów

Das Kraftwerk wurde im Zittauer Tal erbaut, das Teil des Lausitzer Tors ist und den Landeshuter Kamm von den Sudeten trennt. Es ist eines der größten Wärmekraftwerke in Polen. Der Grundbrennstoff ist Braunkohle, die von Bandförderern aus einem nahe gelegenen Bergwerk gefördert wird. Das Kraftwerk ist der modernste stromerzeugende Betrieb, der alle Anforderungen hinsichtlich der ökologischen Parameter der Europäischen Union erfüllt, da er auch erneuerbare Energiequellen in Form von forstlicher und landwirtschaftlicher Biomasse verwendet.

Neogotische Kirche St. Maria

Die Kirche wurde 1868 vom Zisterzienserorden als Klosterkirche errichtet. Das dreischiffige Gebäude, das nach Osten ausgerichtet war, wurde im neugotischen Stil, auf dem Grundriss des lateinischen Kreuzes mit einem dreiseitigen Presbyterium und einem Turm in der Westfassade entworfen. Im Innern gibt es reichhaltige architektonische Details, die die Kunstfertigkeit des Steinmetzhandwerks noch heute vor Augen führen. Die meisten dieser Details stammen aus der Zeit des Kirchenbaus. Es sind Altäre, Kanzel, Orgelprospekt, Buntglasfenster, Skulpturen und Bilder sowie andere kunsthandwerkliche Elemente

Barockkirche St. Bartholomäus

Das Barockgebäude erhebt sich in Działoszyn. Nach der Renovierung und Sanierung ist die Kirche eine Perle unter den Sakralbauten in der ganzen Region. Der Tempel wurde Ende des 14. Jahrhunderts gegründet und 1493 vom Prager Bischof Petrus eingeweiht. Die majestätische Form der Kirche - zusammen mit dem hohen Turm und dem Presbyterium aus dem 17. Jahrhundert -überragt das Gebiet und steht mit der Oberlausitzer Landschaft im Einklang. In den Hauptmauern sind ein Stein-Epitaph aus dem Ende des 18. Jahrhunderts und ein hölzerner Orgelprospekt aus dem Jahr 1672 zu finden.

Regionale Kammer

In dem historischen Schulgebäude in Działoszyn, an einem Ort, an dem sich vor dem Zweiten Weltkrieg eine Kapelle befand, wurde ein kleines regionales Museum eingerichtet. Dieses verfügt über reichhaltige Sammlungen an Möbeln, Gebrauchsgegenständen, Fotografien und Dokumenten, sowie viele weitere Exponate. Es wurde 1988 auf Initiative des Geschichtslehrers Ryszard Zawadzki gegründet. Die regionale Kammer eignet sich nicht nur einen lebendigen Geschichtsunterricht, sondern dient auch als Reiseziel für Touristen aus ganz Polen und dem Ausland.

Historischer Bahnhof

Der historische Bahnhof wurde 2014 auf Initiative des Vaterstadtvereines (Bractwo Ziemi Bogatyńskiej) gegründet. In zwei Räumen, die für Touristen zugänglich sind, können wir eine besondere Zeitreise unternehmen, als Bogatynia als Rychwałd auf den Karten stand. Dort finden wir dokumentierte Spuren von Siedlern oder Elementen des sorbischen Haushalts und ihrer Nachfolger. Der historische Bahnhof befindet sich im Zentrum der Stadt. Touristen, die das Bogatyniaer Museum besuchen möchten, werden gebeten, einen Termin unter der Telefon-Nr. +48 510 275 707 zu vereinbaren.

Durchbruch der Neiße

Das Neißetal ist eine sehr abwechslungsreiche Region eingebettet in die Landschaft der Zittau-Görlitzer Senke. Es ist ein kleines Flusstal, welches sich etwa 200 m über dem Meeresspiegel befindet. Ein charakteristisches Element der Tallandschaft sind die Akkumulationsterrassen und eine Durchbruchstrecke von Rusdorf bis nach Rohnau, wo man steile, teilweise abschüssige und felsige Hänge beobachten kann. Die Landschaft ist ein Mosaik aus vielen Elementen, von Terrassen, bewaldeten Hängen, Überschwemmungsgebieten bis zu bewirtschafteten Feldern.

Eisenbahnbrücke Zittau – Porajów

Auch „Viadukt des Neißetals” genannt, verbindet die Brücke Deutschland und Polen über den Grenzfluss hinweg. Die Steinkonstruktion wurde zwischen 1853 und 1859 erbaut und besteht aus 39 Bögen mit einer Gesamtlänge von 741 m und einer Höhe von 18 m. Sie ist eine der größten und ältesten Eisenbahnbrücken Deutschlands. Die Eisenbahnlinie verläuft weniger als 3 km durch Polen und überquert dann die polnisch-tschechische Grenze.

„Felschen” in Markocice

In Markocice - dem malerischen Ortsteil von Bogatynia - lohnt es sich, einen Blick auf den heute stillgelegten Steinbruch zu werfen, dessen Steine Anfang der 1960er Jahre für den Bau eines Kraftwerks genutzt wurden. Der Abbauraum legte das Innere des Hügels aus Basalt frei, und der fast senkrechte Gran ist jetzt eine hervorragende Landschaftsabwechslung.

Stadt- und Gemeindeverwaltung Bogatynia

An diesem Ort werden die wichtigsten Entscheidungen bezüglich der Stadt und Gemeinde Bogatynia getroffen. Im Gebäude des Rathauses von Bogatynia finden Sitzungen des Stadtrats und Zusammenkünfte der Bewohner mit dem Bürgermeister statt. Das mit originalen Buntglasfenstern verzierte Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut. Von Anfang an hatte es eine repräsentative Funktion. Die Behörde befindet sich an der Stadthauptstraße – ul. Daszyńskiego 1.

Bogatyniaer Kulturzentrum

Das einstige Kraftwerk, welches früher die Siedlungen der Stadt mit Strom versorgte, bildet heutzutage das kulturelle Zentrum der Stadt und Gemeinde Bogatynia. Über einen Zeitraum von mehr als 115 Jahren hat sich die Funktion des sehr charakteristischen Gebäudes, welches zweifellos der Stolz der Stadt ist, verändert. Das Klinker-Gebäude diente bis 1929 als Kraftwerk. Danach wurde es als Schulungszentrum für Wehrpflichtige, Färbereilager und Öffentliche Bibliothek genutzt, bis es 1980 zum Bogatyniaer Kulturzentrum wurde und lädt auch heute die Einwohner und Besucher der Gemeinde zu Wettbewerben, Vorstellungen, Konzerten und Filmvorführungen im Kino „Kadr 3D” ein.
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